Zoo Berlin

Er gilt nicht nur als einer der ältesten zoologischen Gärten der Welt. Er ist zudem der Artenreichste und somit in seiner Form einzigartig. So gilt er als große Attraktion der deutschen Hauptstadt und lockt jährlich etwa drei Millionen Menschen auf sein Gelände. Hier lassen sich nicht alleine die Tiere beobachten: Landschaftliche und architektonische Meisterwerke bieten dem Besucher einen vielseitigen Park. Allerdings muss der Zoo auch die regionale Konkurrenz fürchten: So befindet sich nur wenige Kilometer weiter der Berliner Tierpark und steht zu diesem in enger Konkurrenz.

Die Geschichte des Zoos
Bereits im Jahre 1840 erging die Bitte des Zoologen Martin Hinrich Lichtenstein an Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, einen Zoo in Berlin zu errichten. Dafür sollten Teile der Fasanerie eingesetzt werden, die der König damals besaß. Er stimmte zu und so konnte der Park am 1. August 1844 erstmals die Tore öffnen. Von der Herrlichkeit blieb allerdings in den Jahren des Krieges nur wenig übrig: Lediglich 91 Tiere hatten die Wirren des Zweiten Weltkrieges überlebt – der Zoo lag wie die Stadt in Trümmern.

Neuaufbau und Umgestaltung
Erst in den Jahren nach 1945 konnte der Zoo somit in der Form erneut aufgebaut werden, in der er heute bekannt ist. Bei der Umstrukturierung wurde seinerzeit vermehrt auf die Artenvielfalt geachtet: Mit rund 15.000 Exemplaren in 1.500 Arten gilt der Zoo in Berlin daher als weltweit einzigartig. Beachtenswert dabei ist es zudem, dass sich diese Vielfalt auf gerade einmal 35 Hektar Gesamtgröße erstreckt und der Besucher den Park an einem einzigen Tag mühelos durchschreiten kann – wogegen er in anderen Tiergärten oft mit einem Tag nicht ausreichend Zeit hat, um alle Arten bewundern zu können.

Die Kunst als Bestandteil des Zoos
Bewundernswert ist es, dass der zoologische Garten in Berlin mit dem Wiederaufbau auch an eine alte Tradition anknüpfte: So versammeln sich auf dem Gelände nicht nur unzählige Tier- und Pflanzenarten. Auch der Kunst wird hierbei eine Plattform geboten. So stehen oft einige Plastiken und kleine Monumente zwischen den Gehegen, neben den Wegen oder an den neuralgischen Punkten des Gartens. Sie lockern nicht nur das Gesamtbild auf, sondern bieten dem Gast auch ein wenig Abwechslung.

Das Aquarium als Attraktion
Neben allen erwähnenswerten Vorzügen des Zoos muss natürlich auch das Aquarium genannt werden. Hierbei handelt es sich um ein Haus, in dem auf mehreren Etagen sowohl Reptilien als auch alle Wasserbewohner bewundert werden können. Das Aquarium kann mit einer eigenen Eintrittskarte unabhängig des Zoos betreten werden und eignet sich daher auch für kurze Ausflüge ganz besonders. Der Zoo muss mit all dieser Vielfalt daher als einzigartig in Deutschland gelten, wird aber auch weltweit nicht die Konkurrenz fürchten müssen. Die jährlich hohen Besucherzahlen bestätigen die Anziehungskraft des Parkes somit einmal mehr.

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