Vehlefanz

Vehlefanz im Glin, einer alt besiedelten Landschaft im Havelland wurde erstmals im Jahr 1241 erwähnt. In einer Urkunde, die einen Erbrechtsfall dokumetiert, wird ein „B. de velewan“ (Sohn Burchadus des Vogtes Albrescht von Spandau) genannt.

Vehlefanz gehört heute zur der Gemeinde Oberkrämer im Landkreis Oberhavel.

Der Name Vehlefanz könnte sich aus den slawischen Wörtern „velij“ für groß und „vas“ für Bart ableiten.

Südlich des Dorfes befindet sich ein künstlich aufgeschütteter Berg (Bosselberg bzw. Botscheberg). Auf ihm stand eine – vermutlich in die Zeit der askanischen Besiedlung zurückgehende – frühdeutsche Burg. Ob diese Burg Wohnsitz des in der Mitte des 13. Jahrhunderts mehrfach urkundlich erwähnten Ritters Buchard von Vehlefanz – Sohn des Spandauer Vogtes Albrecht – war, ist unklar wird aber auf Grund der Dokumente vermutet.

Neben dem Berg ist heute nur noch die Ruine eines Turmes mit einem kleinen Mauerstück aus Backsteinen von der Wasserburg des 14. Jahrhunderts vorhanden.

vehlefanz_bockwindmuehleSehenswert ist die Bockwindmühle von Vehlefanz. Sie ist noch funktionsfähig, jedoch ist das gemahlene Getreide nicht zum Verzehr empfohlen, da zu DDR-Zeiten die Behandlung des Holzes mit Giftstoffen erfolgte.

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Städte und Dörfer in Brandenburg ,

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