Die Märkische Schweiz

Die Märkische Schweiz gehört zu den schönsten Urlaubslandschaften in Brandenburg. Sie beginnt etwa 30 Kilometer östlich von Berlin und erstreckt sich in Form eines Hügellandes über den Landkreis Märkisch-Oderland. Die gesamte Märkische Schweiz wurde zum gleichnamigen Naturpark deklariert, der mit einer Fläche von ca. 205 Quadratkilometern einer der kleineren Naturparks Brandenburgs ist. Gäste schätzen die Märkische Schweiz für ihre abwechslungsreiche und unberührte Landschaft. Über ein gut ausgeraubtes Rad- und Wanderwegnetz kann man Flora und Fauna des Naturparks erkunden, ebenso wie die malerischen Ortschaften der Region. Touristisches Zentrum der Märkischen Schweiz ist die Stadt Buckow, die viele Sehenswürdigkeiten und ein reichhaltiges kulturelles Programm zu bieten hat. Einen Besuch lohnen aber auch andere Orte wie Altfriedland oder Waldsieversdorf.

Schermützelsee bei Buckow

Schermützelsee bei Buckow

Wie in vielen anderen Regionen Deutschlands, verweist die „Schweiz“ auf hügelige Abschnitte inmitten einer eigentlich überwiegend flachen Region. So ist es auch im Falle der Märkischen Schweiz. Die Hügellandschaft dieser Region ist in Folge der Eiszeit entstanden, als Endmoränen die Erhebungen aufgeschoben haben. Die höchste dieser Erhebungen ist der Krugberg mit 129 Metern. Ansonsten ist die Märkische Schweiz äußerst wald- und gewässerreich. An der Nordsee-Ostsee-Wasserscheide entspringt der Stobber. Der Fluss mit zwei Mündungen und Fließrichtungen durchzieht die Märkische Schweiz und speist viele Bäche, Flüsse und Seen. Der Stobber vereinigt sich mit dem Mühlenfließ und mündet über den Dämeritzsee und den Falkensee in die Spree. Die Fluss- und Seenlandschaft erstreckt sich weiter bis zum Oderbruch.

Buckow Strandbad

Buckow Strandbad

Die Märkische Schweiz ist der älteste Naturpark Brandenburgs. Bereits zu DDR-Zeiten war er ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel. Im Jahr 1990 wurde der Naturpark mit 205 Quadratkilometern Fläche zum Großschutzgebiet erhoben. Landschaftlich zeichnet sich im Naturpark Märkische Schweiz der Einfluss der letzten Eiszeiten ab. Neben den aufgeschobenen Hügeln bildeten sich auch Moore, Seen, Schmelzwasserrinnen und Sölle.

Neben der Stobber prägt der Schermützelsee das landschaftliche Bild des Naturparks. Die Märkische Schweiz ist an den Europawanderweg R1 angeschlossen und verfügt über zahlreiche regionale Wege, die zusammen ein Wanderwegnetz von über 150 Kilometern Länge ergeben. Neben dem malerischen Ort Buckow, ist vor allem das Zisterzienserinnenkloster Friedland am Klostersee ein Anziehungspunkt für Touristen. Die Klosterkirche und die Wirtschaftsgebäude gelten in der Märkischen Schweiz und im Oderbruch als die bedeutendsten erhalten gebliebenen Bauten aus dem Mittelalter. Unter den zahlreichen Naturdenkmälern der Märkischen Schweiz sollte man die Wolfsschlucht unbedingt gesehen haben. Die Schlucht erstreckt sich auf 250 Kilometern Länge nahe der Gemeinde Oberbarnim zwischen dem Kleinen Tornowsee und dem Dachsberg. In der 40 Meter tiefen Wolfsschlucht wurde im Mittelalter Hopfen angebaut. Der seit den 1830er Jahren ausgerottete Wolf, der Namensgeber der Schlucht, wurde Anfang der 1990er Jahre wieder angesiedelt.

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