Das Brandenburger Tor in Berlin

Das Brandenburger Tor ist die bekannteste Sehenswürdigkeiten Berlins und somit auch das Wahrzeichen der Stadt. Jeder hat es schon einmal gesehen, ob live vor Ort, im Fernsehen oder auf diversen Ansichtskarten. Das Brandenburger Tor ist ein Touristenmagnet und zieht täglich zahlreiche Urlauber an. Das liegt mitunter daran, dass das Brandenburger Tor täglich frei zugänglich und der Besuch kostenlos ist. Auch die Lage des Denkmals ist optimal und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Geografische Lage und Wissenswertes

Das Denkmal befindet sich am Pariser Platz, wo zum einen das berühmte 5-Sternehotel Adlon und die Französische Botschaft angesiedelt sind und zum anderen der beliebte Tiergarten und der Deutsche Reichstag in naher Reichweite liegen. Zudem verbindet die Straße des 17. Juni das Brandenburger Tor mit der Siegessäule, die ebenfalls einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist. Diese vielbefahrene Hauptstraße war lange Zeit Austragungsort der Loveparade, die viele Raver und Musikfans aus aller Welt anzog. Außerdem wird sie zu besonderen Anlässen wie etwa zur Fußballweltmeisterschaft als Fanmeile genutzt. Dort können etwa eine Million Menschen feiern, jubeln und mitfiebern.

Vor allem zu Silvester ist die Partymeile rund um das Brandenburger Tor der beliebteste Treffpunkt in Berlin, um gemeinsam ins neue Jahr zu feiern. Es treten verschiedene Musikgruppen und Kabarettisten auf, die bis Mitternacht für Unterhaltung sorgen. Das große Feuerwerk um Punkt 12 Uhr nachts wird live im Fernsehen übertragen, wodurch das Brandenburger Tor in einem besonderen Licht steht.

Warum ist das Brandenburger Tor so bedeutsam?

Das Brandenburger Tor besteht aus einem großen Haupttor mit fünf Durchgängen sowie den zwei Torhäusern zu beiden Seiten. Es wurde Ende des 18. Jahrhunderts aus Sandstein erbaut und repräsentiert den frühen Klassizismus. Die beiden Torhäuser dienten zur militärischen Überwachung und zur Einnahme der Steuern.

Die Quadriga ist das i-Tüpfelchen auf dem Brandenburger Tor und besteht aus einem Viergespann mit einer Siegesgöttin, die 1793 als Zeichen des Friedens angebracht wurde.
Die Quadriga wurde nach der preußischen Niederlage im Jahre 1806 von dem französischen Kaiser Napoleon nach Paris deportiert. Bereits wenige Jahre danach wurde sie jedoch mit Hilfe der Allianz wieder an ihren Platz gebracht.
Das Brandenburger Tor stand in der Zeit des kalten Krieges als Symbol der Teilung Deutschlands. Das Gebiet, welches heute frei zugänglich ist, war in der Zeit nach dem Bau der Berliner Mauer durch die Sperranlagen verriegelt.

Nach dem Fall der Mauer wurden auch die Absperrungen um das Brandenburger Tor aufgehoben, welches erneut zum Friedenssymbol der Stadt wurde und Geschichte schrieb.

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